Berufsbildungsbereich


Nach Beendigung des Eingangsverfahren und auf Grundlage der erarbeiteten individuellen Qualifizierungsplanung und des Ausbildungsrahmenplanes für einen vom Beschäftigten ausgewählten Berufsbildungsbereich schließt sich die Berufsbildung an, welche insgesamt in der Regel zwei Jahre dauert.

Berufsbildungsbereich
Carl-Zeiss-Straße 9
07552 Gera

Ansprechpartner: Frau Bähr / Frau Sonntag
Tel.: 0365/43791-21
E-Mail: bbb@lebenshilfe-gera.de


Mögliche Ausbildungsfelder sind:

  • Hauswirtschaft
  • Metallverarbeitung
  • Elektromontage
  • Montage und Verpackung
  • Grünanlagenpflege
  • Gartenbau – Unterglasanbau von Biogemüse

Im Rahmen der zweijährigen Bildungsmaßnahme besteht je nach kognitiven und körperlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten die Möglichkeit, eine tätigkeits-, arbeitsplatz-, berufsfeld- und berufsbildorientierte Qualifizierung in der Maßnahme des Berufsbildungsbereiches zu durchlaufen. Die berufliche Qualifizierung im Berufsbildungsbereich wird in den Lebenshilfe Werkstätten Gera gGmbH einzelfallbezogen kontinuierlich fördernd geplant und durchgeführt.


Die Berufsbildung unterscheidet sich in individuell differenzierten Bildungsangeboten

Tätigkeitsorientierte Ausbildung

Die Qualifizierungsinhalte orientieren sich an Fertigkeiten und Kenntnissen, die für eine Tätigkeit an einem Arbeitsplatz gefordert werden.

Arbeitsplatzorientierte Ausbildung

Die Qualifizierungsinhalte orientieren sich an Fertigkeiten und Kenntnissen, die für alle Tätigkeiten an einem Arbeitsplatz gefordert werden.

Berufsfeldorientierte Ausbildung

Die Qualifizierungsinhalte orientieren sich an allen in einem Arbeitsbereich zu erwerbenden Kenntnisse und Fertigkeiten. Weiterführende Maßnahmen werden durch Praktika in verschiedenen Arbeitsbereichen der Werkstatt und durch Einsatz auf Außenarbeitsplätzen und betrieblichen Praktika realisiert.

Berufsbildorientierte Ausbildung

Die Qualifizierungsinhalte orientieren sich an einem anerkannten Berufsbild. Nach positivem Abschluss von betrieblichen Praktika wird ein Übergang auf einen ausgelagerten Arbeitsplatz angestrebt.


Die Aufgabe des Berufsbildungsbereiches ist es, im Rahmen eines ganzheitlichen Bildungskonzeptes:

  • die personale Entwicklung der Beschäftigten zu fördern
  • die beruflichen und lebenspraktischen Fähigkeiten planmäßig so weit wie möglich zu entwickeln, zu verbessern oder wiederherstellen und
  • sie auf geeignete Tätigkeiten im Arbeitsbereich der WfbM oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Der Berufsbildungsbereich soll mit seinen Maßnahmen die Leistungs- oder Erwerbsfähigkeit des behinderten Menschen entwickeln. Der behinderte Mensch soll nach Teilnahme an diesen Leistungen in der Lage sein, wenigstens ein Mindestmaß wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung im Sinne des § 136 SGB IX zu erbringen.